Internationale Dialog Konferenz Maltepe

“Brüderschafts“ Bündnis von 44 Bürgermeistern
44 Bürgermeister aus Ländern der ganzen Welt, unter anderem China, England, Kenia, Deutschland, Angola, Türkische Republik Nordzypern, kamen bei der „Internationalen Dialog Konferenz“ dessen Gastgeber Bürgermeister von Maltepe Ali Kılıç war, zusammen. Der Höhepunkt der Konferenz war die Nachricht vom Bürgermeister Fawzy Abed der palästinensischen Stadt El Bireh, der wegen dem Embargo von Israel nicht teilnehmen konnte. 
Die Eröffnungsrede der Konferenz wurde im Cevahir Hotel İstanbul Asia vom Bürgermeister von Maltepe Ali Kılıç gehalten. Er sagte „Ich bin der Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Stadtverwaltungen bewusst. Auch wenn die Obrigkeit die Protokolle unterschreibt, sind die Stadtverwaltungen diejenigen die das eigentliche Protokoll unterschreiben und die Beziehungen zwischen den Menschen aufbauen. Die Mission Kommunikation zwischen unseren Glauben und Kulturen aufzubauen liegt bei den Bürgermeistern und Beiratsmitgliedern. Natürlich vertreten uns unsere Regierungen auf dem internationalen Niveau, aber auch wir müssen uns verantworten. Wir hoffen dass die Konferenz diese Lücke füllen wird.“  
 
UDE: Wir müssen den Dialog auf die Basis hinbreiten
Nach Kılıç nahm Christian Ude, vorheriger Bürgermeister von München und ehrenamtlicher Berater der Stadtverwaltung Maltepe, das Wort. Er mahnte die Teilnehmer über Gewalt und Terroranschlägen die lange Jahre in Europa und kürzlich in Ankara stattfanden. „ Ich möchte meinen türkischen Freunden mitteilen dass es mehr Leute in Deutschland gibt die gegen die rassistischen Demonstrationen sind, als die Zahl der Leute die an den rassistischen Demonstrationen teilgenommen haben. Und diese Mehrzahl von Leuten ergibt eine große Zahl des deutschen Volkes. Wir können keine weiteren Schritte machen, falls wir diese Probleme ignorieren. Eine demonstrative Aussprache und die Bemühung diese Probleme zu lösten ist wichtiger als die diplomatischen Klischees. Wir müssen Brücken bauen, nicht die Gräben zwischen uns vertiefen. Wir müssen den Dialog und die Zusammenarbeit entwickeln. Wir müssen der Sache auf den Grund gehen, diese Toleranz müssen wir bis in die Vereine von Moscheen und Kirchen, die Verbände und Studentenvereine hin verbreiten.“  
Gleichberechtigte Bürgermeisterin von Mardin Artuklu, Sevinç Bozan erwähnte dass sie die Leiterin einen Landkreises ist, in dem verschieden Kulturen und Religionen zusammen leben. Sie sagte „Mardin ist eine Region wo verschiedene Kulturen und Religionen seit hunderten von Jahren friedlich zusammen leben. Alle ethnischen und religiösen Gruppen, unter anderem Alt Syrer, Armenier, Kurden, Türken und andere, leben gemeinsam seit langen Jahren im Frieden und so lange die Welt besteht werden diese Gruppen im Frieden weiterleben. Da die Hälfte der Menschen auf der Welt von Frauen besteht, sollte auch die Hälfte der Verwaltungen von Frauen bestehen. Wir möchten dass die Frauen die Städte umwandeln. Wir sagen dass Frieden, Demokratie und Herrlichkeit die Welt retten wird.“  
 
NACHRICHT VOM PALÄSTINENSISCHEN BÜRGERMEİSTER 
Der Höhepunkt der Konferenz war die Nachricht vom Bürgermeister Fawzy Abed der palästinensischen Stadt El Bireh, der wegen dem Embargo von Israel nicht teilnehmen konnte. Die Nachricht wurde vom ersten Staatssekretär des palästinensischen Generalkonsulats in İstanbul Abdülkadir Alkhatib vorgelesen. „Ich hoffe dass die Konferenz die gegenüberliegende schwere Situation von Palästina bewerten wird. Diese Konferenz ist besonders wichtig da sie Themen insbesondere über Menschenrechte und deren Verletzungen behandelt und gegen die Provozierungen von Sprache, Religion, Rassen, Glaubensrichtungen und Geschlecht ist. Palästina braucht heute mehr als je zuvor die Unterstützung der Welt, der Regierungen und der Völker. Das Wort Frieden verliert in diesem Land seine Bedeutung. Unser Land wurde vor Jahren verloren. Die Kinder können nicht geborgen in ihre Schulen und die Arbeiter nicht an ihre Arbeitsplätze gehen. Auch die Kinder von Palästina haben das gleiche Recht wie andere Kinder auf der Welt im Frieden zu leben. Die Eltern dieser Kinder wollen ihre Kinder in Sicherheit und Friedlichkeit erziehen. Wir wollen unsere Kinder und Jugendliche nicht in die Erde vergraben. Wir hoffen dass diese Konferenz Lösungen finden wird die neue Perspektiven besitzen um auch die palästinensische Bevölkerung von ihrem Kummer zu befreien.“
 
M’EXPO wurde vorgestellt
In der Konferenz hielten auch die folgenden Namen Reden: Kenia Mombasa Kultur und Bildungsminister Tendia Lewa Mtana, London Enfield Stadtverwaltungsbeiratsmitglied Nesimi Erbil, Bürgermeister von Angola de Belas Filipe Baros, Generaldirektor der Messe München Eugen Egentenmeier, Programm Direktorin des Münchners Volksbildungszentrum Dr. Susanne May, stellvertretende Bürgermeisterin von Erlangen Dr. Elizabeth Preub, Verantwortlicher für auswärtige Beziehungen der Stadtverwaltung Gaziantep Ökkeş Aytekin, Bürgermeister von Yenimahalle Ankara Fethi Yaşar, Bürgermeister von Kırklareli Kaynar Serdar Türker, stellvertretende Bürgermeisterin von Kuşadası Ayşe Şerifoğlu und Abteilungsleiter von der Stadtverwaltung  Karadeniz Ereğli Metin Avcı. 
Generaldirektor der Messe München Eugen Egentenmeier stellte den Teilnehmern die M’EXPO (Internationale Maltepe Messe, Kongress und Lebenszentrum) vor und erwähnte dass dieses Projekt Maltepe zu einer interessanten Lokation umwandeln wird.
 
SİE LİESSEN SICH MIT DEN NAMEN IHRER STÄDTE FOTOGRAFIEREN
Die Teilnehmer ließen ein Gruppenfoto mit den Karten die ihre Länder repräsentieren, machen. Es wurden Arbeitsgruppen gegründet in denen die folgenden Themen diskutiert werden sollen: Beispiele der Städtepartnerschaften, Kulturelle Arbeiten, internationale Zusammenarbeit in Kultur und Bildung, Arbeitsgemeinschaftsgelegenheiten in wirtschaftlichen Themen, interreligiöser Dialog, Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Radikalismus, internationale Auswanderung und Flüchtlinge, Hindernisse der Integration. Städtepartnerschaftsprotokolle sollen unterschrieben werden. (24.10.2015)